Diese Videoaufzeichnung stellt nur eine Möglichkeit der Inszenierung dar, da sie während nur einer Aufführung aufgenommen wurde und könnte an einem anderen Tag möglicherweise unterschiedlich wirken.

Saskia Hölbling
bodies in tubes

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Uraufführung

Datum der Aufzeichnung: 10.10.2014

Ort: TQW / Halle G

Im Rahmen von: -

Info

In „bodies in tubes“ wird eine Installation aus Schuttrutschen zum Dispositiv der aktuellen Kreation von Saskia Hölbling und Laurent Goldring. Nach „body in a metal structure“ und „bodies (with)in fences“ bildet „bodies in tubes“ den dritten und letzten Teil der "Squatting Projects".

 

Wie im Trockenen hängt ein vertikales Röhrensystem im Bauch eines Raumes, sezierter Ausschnitt der pulsierenden Adern unserer Stadt, die in endlosen Verbindungen unsichtbare Hohlräume in unseren Boden treiben.

 

In diesem organischen Exposé durchforsten zwei Körper die Leitsysteme der Zu- und Abflüsse, den Wildwuchs der Ein- und Ausstiege, die vielen Umwege und Abzweigungen. Sie stoßen auf Sackgassen, stoßen aufeinander, verkeilen sich in Nischen und quellen aus Zwischenräumen, werden absorbiert oder ausgeworfen.

 

Hier laufen die Grenzen anders. Beklemmung und Schutz reichen sich die Hand, Innen und Außen verschwimmen, Organizität und Künstlichkeit bilden einen neuen Organismus. Hier kann Plastik atmen, der menschliche Körper wird zum Aspekt, zum Segment eines Überkörpers. Er wird zum Teil eines Territoriums, das niemandem gehört.

 

Sichtbar sind die Auswirkungen und Echos der Bewegungen.

Credits

Choreografie, Inszenierung: Saskia Hölbling und Laurent Goldring, Tanz, Performance, Choreografie: Saskia Hölbling, Rotraud Kern, Raum: Laurent Goldring, Gudrun Lenk-Wane Kostüm: Gudrun Lenk-Wane, Musik, Ton: Nik Hummer, Michael Moser, Licht: Gerald Pappenberger, Produktion, Management: Simon Hajós Eine DANS.KIAS Produktion. Koproduziert von dem Tanzquartier Wien und dem Centre Chorégraphique National de Franche-Comté à Belfort, unterstützt von den Salinen Royale der Ars-et-Senans im Rahmen des Odyssée Residency Program. Mit Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien und dem Bundeskanzleramt für Kunst und Kultur.

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