Diese Videoaufzeichnung stellt nur eine Möglichkeit der Inszenierung dar, da sie während nur einer Aufführung aufgenommen wurde und könnte an einem anderen Tag möglicherweise unterschiedlich wirken.

Saskia Hölbling
COMBATTIMENTO + A-RONNE

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Ort: Tanzquartier Wien, Hall G

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Info

Klirrende Schwerter, galoppierende Pferde, Clorindas Himmelsfahrt – all das machte Claudio Monteverdi 1624 in „Il Combattimento di Tancredi e Clorinda“ hörbar. 350 Jahre später komponierte Luciano Berio „A-Ronne“ nach einem Gedicht des Zeitgenossen Eduardo Sanguineti. Dessen Collage aus Texten wie dem Evangelium, dem Kommunistischen Manifest oder Dantes „Inferno“ zerlegte Berio in kleine Einheiten, die in den unterschiedlichsten Affekten von acht SängerInnen interpretiert werden: schreiend, wispernd, jauchzend. Saskia Hölbling inszeniert beide Werke als „Tableau“, die in musikalischem und inhaltlichem Zusammenhang stehen, geichzeitig aber auch einen Kontrapunkt zueinander bilden: Im Zentrum ihrer Inszenierung steht eine obsessive Grundstimmung, die sich surreal im Raum manifestiert. Die Bewegungen der Sänger- und TänzerInnen strukturiert sich streng entlang der Partitur, ohne jemals formalistisch zu werden.

Credits

Wiener Taschenoper (A) / Saskia Hölbling (A) / DANS.KIAS (A) Claudio Monteverdi Il combattimento di Tancredi e Clorinda nach einem Text von Torquato Tasso in einer Bearbeitung von Luciano Berio (1966) Luciano Berio A-Ronne Documentary’ für 8 Sänger nach einem Gedicht von Edoardo Sanguineti (1974-75

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