Diese Videoaufzeichnung stellt nur eine Möglichkeit der Inszenierung dar, da sie während nur einer Aufführung aufgenommen wurde und könnte an einem anderen Tag möglicherweise unterschiedlich wirken.

LIA PERJOVSCHI
survival strategies (the Contemporary Art Archive and the Knowledge Museum) 1985 today

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Datum der Aufzeichnung: 23.04.2016

Ort: TQW /Studios

Im Rahmen von: SCORES N°11 / / Atelier EDN - European Dancehouse Network: ARCHIVES TO COME

Info

 

ZKA/ZKA (Zeitgenössisches Kunst-Archiv / Zentrum für Kunst-Analyse) ist ein zeitgenössisches Kunstmuseum in Dateien, die Kunst und ihren Kontext, Kunsttheorie und künstlerische Praxis, Cultural Studies und Kritische Theorie zum Inhalt haben; eine umfassende (internationale) Datenbank, „eine sprachgesteuerte“ Wissenskapsel, Rahmen und Plattform für Ideen, Gespräch, Kommunikation und Ermächtigung, spezialisiert auf die Reflexion von Problemkomplexen innerhalb aktueller Debatten im Kunstfeld und in neueren Kulturtheorien, der sozialen und politischen Relevanz von Kunst, ihrer Autonomie und ihrer Veränderungen.

 

Unter verschiedenen Namen ist das ZKA in Lia und Dan Perjovschis Wohnung in Oradea, im Rahmen des experimentellen Ateliers an der Kunstuniversität Bukarest, in Lia und Dan Perjovschis Künstler_innenatelier in Bukarest, in nationalen und internationalen Museen, Gallerien, gemeinnützigen oder künstler_innenbetriebenen Räumen und in den Massenmedien aktiv. ZKA wurde von Lia Perjovschi mit Unterstützung von Dan Perjovschi und zahlreichen Personen, Institutionen und NGOs initiiert und wird auch von eben diesen erhalten. ZKA arbeitet zurzeit mit einer investigativen Methode, Sinn, versteckte und verlorene Ideen, relevante Arbeiten und Autor_innen aufzuspüren – wobei Normalität die Ausnahme darstellt – und versucht eine dissidente, kritische Haltung in einem Umfeld des Konsumismus und der intellektuellen Stagnation zu bewahren.

 

 

Wissensmuseum – ein Projekt, in dem ich alle meine Projekte recycle – präsentiere ich „wie eine Architektin“ als Modell: am Tisch, an der Wand oder in einem Raum, indem ich Diagramme meiner interdisziplinären Arbeiten verwende – aus Büchern, Kritiken, dem Internet und Objekten, beides vor allem in Museumsshops auf der ganzen Welt seit 1999 bis heute (verwendet für Bildungszwecke). Das Museum besteht aus sieben Bereichen: Erde, Körper, Kunst, Kultur, Wissen, Wissenschaft und Universum.

 

 

Es ist nicht Das Museum – es ist ein Ausgangspunkt.

 

 

Wissen ist überleben (das Beste aus dem zu machen, was man hat).

 

 

 

Credits

 

Lia Perjovschi, geboren 1961 in Sibiu, Rumänien, studierte von 1987 bis 1993 an der Kunstakademie Bukarest und lebt zurzeit in Bukarest und Sibiu. Ihre Aktivitäten können zusammengefasst werden als Reise von ihrem Körper zum Körper des Wissens. Ihre Arbeiten wurden in mehr als 500 Ausstellungen, Vorträgen und Workshops auf der ganzen Welt gezeigt.

 

 

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