Diese Videoaufzeichnung stellt nur eine Möglichkeit der Inszenierung dar, da sie während nur einer Aufführung aufgenommen wurde und könnte an einem anderen Tag möglicherweise unterschiedlich wirken.

Helmut Ploebst
Warum weinte Jérôme Bel während eines Stücks von Raimund Hoghe?

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Datum der Aufzeichnung: 24.09.2004

Ort: TQW / Studios

Im Rahmen von: Unmögliche Tränen. Ein Symposium über Emotionen in zeitgenössischem Tanz und Performance

Info

 

Ist die erlebte Wirklichkeit bloß ein Truppenübungsplatz, auf dem Rührungen systematisch verstümmelt werden, spielt die Performanz der Emotionalität eine größere Rolle in der Konstruktion von inneren Regungen als die tägliche Überlebensroutine?

Credits

 

Ein Symposium über Emotionen in zeitgenössischem Tanz und Performance

 

“Ja, wenn man Tränen schreiben könnte -

doch so--"

Heinrich von Kleist

 

Die Gabe der Träne, des Gefühls entzieht sich der Repräsentation, der geschlossenen Ökonomie des Tausches. Mit dieser unsicheren Auf/Gabe, mit den Un/Möglichkeiten der Expression, mit der Vakanz der Gefühlsdarstellung in zeitgenössischem Tanz und Performance setzt sich das Symposium auseinander. Kommen Tränen überhaupt ins Spiel, so werden sie sogleich aufs Spiel gesetzt – und auch alles, was sie schreiben könnten.

 

Konzept: Krassimira Kruschkova

 

 

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