Diese Videoaufzeichnung stellt nur eine Möglichkeit der Inszenierung dar, da sie während nur einer Aufführung aufgenommen wurde und könnte an einem anderen Tag möglicherweise unterschiedlich wirken.

BARBARA KRAUS
What my friends Pippi and Robin have to do with the Commons oder warum es notwendig ist, die Erde weinen zu hören

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Datum der Aufzeichnung: 17.04.2010

Ort: TQW / Studios

Im Rahmen von: SCORES No 1: touché

Info

 

Diese Performance ist der Versuch, mich dem, was mich tatsächlich berührt, unvorsichtig-vorsichtig, laut nachdenkend anzunähern und diesen Vorgang mit dem Publikum zu teilen. Was mich tatsächlich berührt und bewegt, ist die Frage, wie ein gutes Leben für alle möglich wäre. Bei der Frage, was ein gutes Leben überhaupt ausmacht, bin ich durch die Armutskonferenz und Michaela Moser über die Gedanken der amerikanischen Philosophin Martha Nussbaum gestolpert. Ihre Auseinandersetzung mit den Grundlagen und Bedingungen für ein gutes Leben bilden gemeinsam mit den HeldInnen meiner Kindheit – Pippi Langstrumpf und Robin Hood – den Ausgangspunkt für den Entwurf einer künstlerischen Utopie, die dem vorherrschenden gesellschaftlichen Diskurs des Mangels ein Bewusstsein der Fülle gegenüberstellt und eine Weltsicht entwirft, wo genug für alle da ist, wenn es nur gerecht verteilt wird. (Barbara Kraus)

Credits

Konzept / Performance: Barbara Kraus in Zusammenarbeit mit Michaela Moser

Digitalisierung / Powerpoint: fishy

Projektcoaching / Archivprojekt: Martin Leitner

Produktionsleitung: das Schaufenster

Gefördert durch


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