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Diese Videoaufzeichnung stellt nur eine Möglichkeit der Inszenierung dar, da sie während nur einer Aufführung aufgenommen wurde und könnte an einem anderen Tag möglicherweise unterschiedlich wirken.

JANEZ JANŠA
Who is next? - Künstler_innengespräch

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Datum der Aufzeichnung: 27.01.2012

Ort: TQW / Halle G

Im Rahmen von: Österreichische Erstaufführung

Info

 

Obwohl unsere demokratischen Gesellschaften scheinbar unbegrenzte Möglichkeiten für die Gestaltung unseres Lebens bieten, produzieren sie bei dem Versuch, Persönlichkeits- und Menschenrechte zu schützen, zugleich neue Begrenzungen und Kontrollmechanismen – auch für die Kunst.

Der Regisseur und Choreograf Janez Janša widmet sich gemeinsam mit einer Gruppe slowenischer KünstlerInnen in seiner neuen Arbeit einigen der grundlegenden Fragen einer Zeit, die vom Streben nach Sichtbarkeit, Transparenz und Flexibilität geprägt ist. Zweifellos muss irgendwas passieren – aber, was? Und durch wen? Und ist Kunst ein Ort, wo eben dieses Handeln stattfinden kann? Wer entscheidet, was gezeigt, wer, was erinnert wird? Gibt es irgendeine Alternative, Kunst jenseits des ökonomischen Systems in der Gesellschaft zu verorten?

Who is next? beschäftigt sich mit den persönlichen, rechtlichen, ethischen und gesellschaftlichen Einschränkungen, mit denen wir in zeitgenössischen künstlerischen Prozessen konfrontiert sind. In einer Mischung aus Choreografie, Musik und Film verhandelt eine Reihe von Akteuren die Frage nach der Verantwortung des Einzelnen in einer gegenwärtigen Gesellschaft, die von Rezession, Schock, Prekarität, Unsicherheit und Gleichgültigkeit bestimmt ist.

Credits

 

KONZEPT UND REGIE: Janez Janša

KREATION UND PERFORMANCE: Boštjan Narat, Jelena Rusjan, Irena Tomažin, Vito Weis, Grega Zorc, Nataša Živkovi?

DRAMATURGIE: Simona Semeni?

VIDEO: Darko Heri?

TECHNISCHE LEITUNG: Igor Remeta

PRODUKTIONSLEITUNG: Tina Dobnik


PRODUKTION: Maska (Ljubljana)

KOPRODUKTION: Tanzquartier Wien, Inkonst (Malmö)

Maska wird unterstützt vom Kulturministerium der Republik Slowenien und der Stadt Ljubljana.

Gefördert durch


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