Performances


Diese Videoaufzeichnung stellt nur eine Möglichkeit der Inszenierung dar, da sie während nur einer Aufführung aufgenommen wurde und könnte an einem anderen Tag möglicherweise unterschiedlich wirken.

MARCUS STEINWEG
Aporien der Liebe

2003 Mal gesehen
Teilen

Datum der Aufzeichnung: 22.10.2010

Ort: TQW/Studios

Im Rahmen von: Die Apostrophe der Liebe. Eine Vortragsreihe über andere politische Räume für zeitgenössischen Tanz und Performance (Konzept & Kuratierung: Krassimira Kruschkova)

Info

 

Zur Liebe gehört eine Präzision, die ihrer Blindheit geschuldet bleibt. Man liebt nicht aus guten Gründen, eher beginnt man auf eine Unbestimmtheit zu setzen, die die Kontingenz der Begegnung mit der Blindheit der Entscheidung und der Inkommensurabilität des Anderen vereint. Kontingenz, Blindheit, Inkommensurabilität konstituieren die Indefinität einer Liebe, die ohne Garantien auskommen muss. Statt den Anderen auf die Egoität zu reduzieren, verneint sie die Möglichkeit solcher Reduktion, indem sie seine Andersheit als Überschuss begreift.


Marcus Steinweg, Philosoph, geboren 1971, lebt in Berlin. Unter seinen letzten Publikationen: Behauptungsphilosophie (Berlin: Merve 2006); Duras (mit Rosemarie Trockel, Berlin: Merve 2008); Politik des Subjekts (Zurich/Berlin: Diaphanes 2009); Aporien der Liebe (Berlin: Merve 2010); Maps (mit Thomas Hirschhorn, Berlin: Merve 2010, im Druck).


 

Gefördert durch


Logo Wien Kultur