Performances

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Diese Videoaufzeichnung stellt nur eine Möglichkeit der Inszenierung dar, da sie während nur einer Aufführung aufgenommen wurde und könnte an einem anderen Tag möglicherweise unterschiedlich wirken.

SWAYING (VIENNA)
time and desire

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Datum der Aufzeichnung: 28.02.2015

Ort: TQW / Halle G

Info

 

DIE ZEIT ZWISCHEN BEGEHREN UND ERFÜLLUNG IST DER LEERE WUNSCH –– Zwölf Menschen mit Unregelmäßigkeiten in Herkunft, Erfahrung und Körper treffen sich und erarbeiten eine Performance. Drei Tage Zeit. Am Anfang stehen der Wille und der Wunsch. Und das Ziel. Im Weg.

#InklusionUndTanz #Komplizenschaft #CallAndResponse #Grenzbereiche

Credits

 

PROPOSITION: Frans Poelstra, Vera Rebl

MUSIKKOORDINATION: Andreas Schreiber

PERFORMERINNEN: Anita Besler, Christian Eichinger, Silke Grabinger, Lisa Hofmaninger (Saxophon), Cornelia Hold (Klavier), Jurij Konjar, Barbara Kraus, Raphaël Michon, Magdalena Oberstaller (Geige), Frans Poelstra, Vera Rebl, Cornelia Scheuer, Veronika Zott, Andreas Schreiber (Geige), Studierende des Instituts für Jazz und improvisierte Musik (JIM) der Anton Bruckner Privatuniversität Linz

BÜHNENBILD: Roland Rauschmeier


Jurij Konjar ist ein Tänzer, Choreograf und Improvisator, der in Ljubljana geboren wurde. Nach einem intensiven technischen Training in Slowenien studierte er Musical in London, dann wurde er am Studienzentrum PARTS in Brüssel ausgebildet. Er arbeitete mit Les Ballets C de la B, Maja Delak, Janez Jan?a, Boris Charmatz sowie mit Lisa Nelson. Zu seinen eigenen Werken gehören Catharsis for Beginners, Ulysses und die Goldberg Variations. 2007 erlitt er eine Kopfverletzung, wodurch sich sein Schwerpunkt hin zu dem veränderte, was in einem Augenblick passiert. 2009 löste eine tiefgehende Beobachtung von Steve Paxtons Video der Goldberg Variations die Entwicklung einer persönlichen Improviationspraxis aus. Sein Goldberg Variations-Solo wurde 2010 uraufgeführt. In den letzten vier Jahren entwickelte er seine Praxis weiter, während er mit den Goldberg Variations auf Tournee war, und lehrte auf internationaler Ebene.

Barbara Kraus kreiert Performances und Texte, die sich mit der Frage nach künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten für eine zukunftsfähige, lebenserhaltende Welt beschäftigen. Ihre Life-Art-Performance dream and walk about, bei der sie 2012 zu Fuß den gesamten Alpenbogen von Wien nach Nizza überquerte, realisierte sie in Kooperation mit dem Tanzquartier Wien, wo auch ihre letzte Arbeit – shared space – im Mai 2014 zu sehen war. Die Erfahrungen ihrer Reise teilte sie mit ihren virtuellen WeggefährtInnen in Form eines Reisetagebuches.


Neben Solo-Performances und der Zusammenarbeit mit verschiedenen KünstlerInnen arbeitet Frans Poelstra seit 2003 mit dem Performer/Schriftsteller Robert Steijn zusammen. Die beiden bilden united sorry. In ihrer Arbeit vermischen sie Tanz mit Theater, Musik und den bildenden Künsten auf eine Weise, welche die Leute denken lässt: „Träume ich, ist das wirklich möglich oder zumindest akzeptabel?“

Vera Rebl lebt und arbeitet in Wien als Tänzerin, Tanz-Trainerin, Choreografin und Qualitätsmanagerin. Sie leitet offene Workshops und seit 2011 eine Advanced-Trainingsgruppe, sie unterrichtet österreichweit wie international. 2005–2009 Tanz bei Danse Brute. 2006 Gründung der Compagnie A.D.A.M. Performances: 6 tanzen, Auf freiem Fuß, dancing with paints (Kooperation mit L.A.C.E. Theatre/Los Angeles), (Ruderal-)Flora und Fuss-Noten. 2011 Gründung von Dance-Gang, die Performances für junges Publikum erarbeitet, z.B. Das Lied der Stille. 2013/15 Projekt STEVE, dessen Premiere im Mai 2014 im brut Konzerthaus zu sehen war. 2009 entstand das Programm MixedAbility-Teacher’s UP, eine Fortbildungsschiene für ChoreografInnen, TänzerInnen und TrainerInnen. Jattke, BAM & poetry, Abende, an denen sich TänzerInnen, MusikerInnen und PoetInnen künstlerisch austauschen.

Cornelia Scheuer, seit 1993 Performerin und Schauspielerin in der freien Szene. Gründungs- und Ensemblemitglied der Performance-Gruppe Bilderwerfer. Auftritte von Seattle (USA) über New York (USA) und Helsinki (FIN) bis Bozen (I) mit ortsspezifischen Improvisationen und choreografierten Stücken. Ausbildung bei diversen ChoreografInnen, z.B. Alito Allessi, Vera Mantero, Andrew Harwood, sowie in Method Acting und Figuren-Theater. Seit 2001 selbstständige Künstlerin, eigene Workshops, Stücke und Improvisationen. Seit 2006 Beraterin für behinderte Menschen im BIZEPS – Zentrum für selbstbestimmtes Leben Wien.

Andreas Schreiber ist Komponist und Jazz-Geiger. Er lebt in Wien und unterrichtet hier an der Universität für Musik und darstellende Kunst; außerdem leitet er die Violine-Jazz-Klasse an der Anton-Bruckner-Privatuniversität in Linz. Seine künstlerischen Interessen als Musiker liegen in der Zusammenführung scheinbar widersprüchlicher Bereiche – größtmögliche Freiheit im Rahmen klarer Architektur – und in einer ständig neuen und sich wandelnden Definition einer Sprache unterschiedlicher Kulturen.

www.danceability.at


www.andreas-schreiber.at

www.unitedsorry.com

 

 

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