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Diese Videoaufzeichnung stellt nur eine Möglichkeit der Inszenierung dar, da sie während nur einer Aufführung aufgenommen wurde und könnte an einem anderen Tag möglicherweise unterschiedlich wirken.

Rebecca Schneider
Arts of Gesture in Lateral Time and Questions of Transmission

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Datum der Aufzeichnung: 16.06.2022

Ort: Zoom

Credits

In dieser Zoom-Lecture stellt Rebecca Schneider Schlüsselbegriffe ihres aktuellen Buchprojekts über Gesten vor. Dabei geht sie von Gesten als Mitteln der „amongness“, „wit(h)ness“ und „besideness“ in den zeitbasierten Künsten aus und betrachtet Körper und Objekte als zeitübergreifend, gestisch, zusammengesetzt und wiederkehrend. Wenn nicht nur biologische Körper, sondern auch Objekte, die sich in geologischer Zeit bewegen, indem sie gestikulieren, rufen und reagieren, als Agenten einer Wechselwirkung aufgefasst werden, wie könnte sich das auf Konzepte der Weitergabe und Bewahrung von Kunst auswirken? Die Lektüre lädt zum gemeinsamen Nachdenken darüber ein, wie Gesten, „body bouncing“ und Tanz als Prinzipien der Erinnerung und einer Ethik der „response-ability“ betrachtet werden könnten.

 

Rebecca Schneider ist Professorin für Modern Culture and Media an der Brown University, Providence, USA. Zu ihren Publikationen zählen u. a. Performing Remains: Art and War in Times of Theatrical Reenactment (2011), The Explicit Body in Performance (1997) sowie mehr als fünfzig Essays. Aktuell arbeitet Schneider an einer digitalen Publikation mit dem Titel Standing Still Moving: The Arts of Gesture in Lateral Time. 2021 erhielt sie ein Guggenheim-Stipendium für ihr laufendes Forschungsprojekt Shoaling in the Sea of History.

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