Performances


Diese Videoaufzeichnung stellt nur eine Möglichkeit der Inszenierung dar, da sie während nur einer Aufführung aufgenommen wurde und könnte an einem anderen Tag möglicherweise unterschiedlich wirken.

ANNA MENDELSSOHN
Cry Me A River

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Uraufführung

Datum der Aufzeichnung: 21.05.2010

Ort: TQW / Studios

Info

 

Everything is so much more complicated than you think.

There are a million little strings attached to every choice you make.

At some point I just began to cry. And that went on for many months.

Because how do you refreeze the ice up there? It just can´t be done.


 

Cry Me A River ist eine Solo-Klima-Gipfelkonferenz. An einem langen Konferenztisch sitzt eine Frau und hält einen Monolog über das Schmelzen der Gletscher und polaren Eiskappen. Sie weint. In ihrem Vortrag zum Klimawandel verweben sich die Stimmen von Politikern, Wissenschaftlern, Chirurgen, Aktivisten, Architekten, Tiefenökologen, Dichtern bis hin zu einem Discobesitzer mit Energieüberschuss zu einer assoziativ konstruierten, polyphonen und sich selbst auflösenden Textmontage. Mitunter tauchen darin auch Reflexionen der Performerin zu ihrem eigenen Leben auf. Da das Thema von Gefühlen wie Wut, Hoffnung, Verzweiflung und Trauer stark geprägt ist, werden diese, wenn nötig, mithilfe von Bio- Engineering chemisch reproduziert. Cry Me A River bewegt sich auf dünnem Eis, zwischen Sinn und Sinnlosigkeit, zwischen inneren und äußeren Welten, zwischen dem Persönlichen und dem Politischen.

 

 

Credits

 

Konzept / Performance: Anna Mendelssohn Künstlerische Zusammenarbeit: Yosi Wanunu Musik: Jorge Sanchez-Chiong Licht: Jan Maertens

 

In Kooperation mit: Tanzquartier Wien Gefördert durch: Kulturabteilung der Stadt Wien und das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur. Mit Unterstützung von: PACT Zollverein Dank an: toxic dreams

 

Gefördert durch


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