Performances


Diese Videoaufzeichnung stellt nur eine Möglichkeit der Inszenierung dar, da sie während nur einer Aufführung aufgenommen wurde und könnte an einem anderen Tag möglicherweise unterschiedlich wirken.

FRIEDRICH KITTLER
Ariadnes Faden

2034 Mal gesehen
Teilen

Datum der Aufzeichnung: 14.01.2011

Ort: TQW/Studios

Im Rahmen von: Die Apostrophe der Liebe. Eine Vortragsreihe über andere politische Räume für zeitgenössischen Tanz und Performance (Konzept & Kuratierung: Krassimira Kruschkova)

Info

 

Ohne Ariadne hätte Theseus nie den Weg aus Kretas Labyrinth gefunden. Der Faden, den sie, die Tanzende und Liebende, ihm gab, markierte so auch eine Choreografie. Wie wir alle wissen, können nur Liebende und Dichter von der Liebe reden. Wir anderen müssen daher einen Faden finden, bevor auch wir das Wort ergreifen dürfen. Zum Glück gibt Liebe selbst uns einen solchen Faden an die Hand. Liebe rettet, heißt das, auch in Lagen, die Helden von allein niemals beständen. Eine dieser großen Lagen nennen wir Geschichte.

 

Friedrich Kittler, Germanist, Romanist, Philosoph; seit 1993 Professur am Lehrstuhl für Ästhetik & Geschichte der Medien, Humboldt-Universität Berlin; Publikationen u. a.: 1985: Aufschreibesysteme 1800/1900; 1986: Grammophon Film Typewriter; 2000: Nietzsche – Politik des Eigennamens: wie man abschafft, wovon man spricht (mit Jacques Derrida); 2002: Optische Medien; 2006: Musik und Mathematik I. Hellas 1: Aphrodite; 2009: Musik und Mathematik I. Hellas 2: Eros.

 

 

 

 

 

Gefördert durch


Logo Wien Kultur