Performances


Diese Videoaufzeichnung stellt nur eine Möglichkeit der Inszenierung dar, da sie während nur einer Aufführung aufgenommen wurde und könnte an einem anderen Tag möglicherweise unterschiedlich wirken.

ROBERT PFALLER
Warum es ohne Liebe keine Kunst gibt

2006 Mal gesehen
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Datum der Aufzeichnung: 15.04.2011

Ort: TQW/Studios

Im Rahmen von: Die Apostrophe der Liebe. Eine Vortragsreihe über andere politische Räume für zeitgenössischen Tanz und Performance (Konzept & Kuratierung: Krassimira Kruschkova)

Info

 

In einem Moment, in dem die Popmusik Schwierigkeiten hat, Neues zu erfinden, und stattdessen immer mehr Coverversionen alter Hits produziert, bemerkt ein Produzent: „Musiker müssen leiden oder lieben.“ Ob Leiden wirklich immer so produktiv ist, wollen wir dahingestellt lassen. Aber in Sachen Liebe wurde hier etwas Wahres getroffen: Wenn man etwa beobachtet, unter welchen Umständen Menschen, die keine Künstler sind, jemals beginnen, Kunstwerke anzufertigen, dann sticht eine Bedingung schnell hervor: nämlich die der Liebe – in allen Abstufungen und Bedeutungen des Wortes. Möglicherweise zeigt uns das Beispiel der nicht professionellen Künstler nur mit größerer Deutlichkeit eine notwendige Bedingung, die für jegliche künstlerische Produktion gilt: Man muss lieben, um Kunst machen zu können.


Robert Pfaller ist Professor für Philosophie an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Gastprofessuren u. a. in Amsterdam, Berlin, Chicago, Oslo, Zürich.

 

 

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