Performances


Diese Videoaufzeichnung stellt nur eine Möglichkeit der Inszenierung dar, da sie während nur einer Aufführung aufgenommen wurde und könnte an einem anderen Tag möglicherweise unterschiedlich wirken.

ULA SICKLE
JOLIE

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Datum der Aufzeichnung: 17.03.2012

Ort: TQW / Studios

Im Rahmen von: Österreichische Erstaufführung

Info

 

In einem Doppelprogramm sind zwei Arbeiten der kanadischen Choreografin Ula Sickle zu sehen, die aus ihrer Begegnung mit den in Kinshasa lebenden TänzerInnen Dinozord und Jolie Ngemi entstanden und Teil einer Recherche zu populären Tanzkulturen, ihrer globalen Verbreitung und ihrer identitätsund gemeinschaftsstiftenden Funktion sind. Zugleich sind die beiden Soli eindrucksvolles Zeugnis der aktuellen kongolesischen Tanzszene, ihrer Energie, ihrer Kreativität und ihres Engagements, mit dem sie verschiedene künstlerische und alltägliche Sprachen und Einflüsse miteinander verbinden und die Frage nach einem alternativen Kanon zum zeitgenössischen westlichen Tanz aufwerfen.

Ausgangspunkt für Solid Gold, getanzt von Dinozord, sind verschiedene Einflüsse des Hip-Hop, die von traditionellem afrikanischem Tanz hin zu Unterhaltungstanz, wie am Broadway oder auf MTV, reichen. Jolie hingegen blickt in die Zukunft: Die Tänzerin Jolie Ngemi konfrontiert in ihrer Bewegungssprache die Kodes des zeitgenössischen Tanz mit Figuren aus populären Musik-Clips. Der Live-Soundtrack von Yann Leguay zu beiden Arbeiten wird von den Tänzern selbst produziert: durch ihren Atem, ihre Stimmen, ihre Bewegungen.

Credits

 

Jolie (2011)

KONZEPT: Ula Sickle

IN ZUSAMMENARBEIT MIT: Jolie Ngemi & Yann Leguay

PERFORMANCE: Jolie Ngemi

SOUND-KONZEPT & DESIGN: Yann Leguay

SOUND-PROGRAMMIERUNG: Sylvain Lebeux

LICHT-DESIGN: Ula Sickle & Peter Fol


PRODUKTION: Caravan Production for Rebecca September vzw

KOPRODUKTION: Rencontres Chorégraphiques Internationales de Seine-Saint-

Denis (Paris), Kaaitheater (Brüssel), KVS (Brüssel), B:OM Festival (Seoul)

UNTERSTÜTZUNG: Ministry of Culture, Sports and Tourism and the Korean

Arts Management Service and the Flemish Community of the Brussels Capital Region (VGC)

RESIDENCIES: KVS (Kinshasa), Kaaitheater (Brüssel), Seoul Arts

Space – Mullae (Seoul), Pianofabriek Kunstenwerkplaats (Brüssel)

Gefördert durch


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