Performances


Diese Videoaufzeichnung stellt nur eine Möglichkeit der Inszenierung dar, da sie während nur einer Aufführung aufgenommen wurde und könnte an einem anderen Tag möglicherweise unterschiedlich wirken.

JASMIN HOFFER
little worms can trigger big changes

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Uraufführung

Datum der Aufzeichnung: 09.06.2016

Ort: TQW / Studios

Im Rahmen von: Werkstück / TQW Koproduktion

Info

 

Werkstück ermöglicht jede Saison einen Rahmen für junge Choreograf_innen, indem diese über einen Zeitraum von sechs Monaten mit Zeit, Raum und Expertise in der Erarbeitung ihrer Choreografien unterstützt werden. Dieses Jahr wird das Nachwuchsformat von dem Choreografen, Tänzer und bildenden Künstler Philipp Gehmacher mit der Frage What moves me? begleitet. Laura Unger, Evandro Pedroni und Jasmin Hoffer arbeiteten an ihren „Beweggründen“:

 

 

würmer umspülen gärten und drehen die erde um.

 

nach dem regen schlängeln sie sich auf gehsteigen. sie sind nicht das schönste anzusehen.

 

würmer besitzen keinen sinn für das hören.

 

wusstest du dass es keine heimischen regenwürmer in den amerikas gab?

 

und kleine würmer können große veränderungen auslösen.

 

 

Was formt unsere Wahrnehmung des Regenwurms? Sind sie freundliche Gefährten oder eine invasive Spezies? Wie beeinflusst die Aktivität der Würmer unsere Realität? Was für einen Einfluss haben sie auf das Ökosystem? Über eine performative Praxis, die anatomische, sensorische und funktionelle Aspekte des Wurm-Seins verkörpert und die Reflexion zum gegenwärtigen Diskurs zu Erdwürmern stimuliert, zielt die Performance auf ein empathisches Verständnis dieser kleinen Kreaturen ab.

 

 

PERFORMANCE / KONZEPT / CHOREOGRAFIE: Jasmin Hoffer

 

KLANGKOMPOSITION: Noid

 

 

 

Credits

 

Jasmin Hoffer Jasmin Hoffer ist Tänzerin und Performancekünstlerin, sie lebt und arbeitet in Wien. 2014 erhielt sie ihren Master für Tanzvermittlung im zeitgenössischen Kontext an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Davor studierte sie Tanz an der Scottish School of Contemporary Dance in Dundee und Malerei in der Meisterklasse für Malerei an der Ortweinschule in Graz. Während der letzten Jahre beschäftigte sie vermehrt ihre Koexistenz mit verschiedenen Mikroorganismen, Insekten, Säugetieren, Materialitäten und Energie Ressourcen. Die Arbeiten an denen sie mitwirkt rangieren von autobiografischen Musicals, Essays über die Wiedereinführung von Wölfen im Yellowstone National Park zu von Amöben inspirierter Bewegungsrecherche. Sie performt und unterrichtet in Österreich, Deutschland, Großbritannien, Palästina, den USA und Russland.

 

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