Performances


Diese Videoaufzeichnung stellt nur eine Möglichkeit der Inszenierung dar, da sie während nur einer Aufführung aufgenommen wurde und könnte an einem anderen Tag möglicherweise unterschiedlich wirken.

FRIEDERIKE LAMPERT
Trainings-Lecture: Eroberung des Nicht-Choreografierbaren

1598 Mal gesehen
Teilen

Datum der Aufzeichnung: 29.10.2013

Ort: TQW / Studios

Info

Der Choreografie-Begriff hat sich im Laufe des 20. Jahrhunderts durch das Einführen einer Improvisationspraxis im künstlerischen Tanz gewandelt und die Ästhetik des zeitgenössischen Tanzes entscheidend mitgeprägt. Die Tänzerin und Tanzwissenschaftlerin Friederike Lampert ist für eine Woche eingeladen, sich innerhalb des Profi-Trainings, einer Projektwoche in Kooperation mit verschiedenen österreichischen Ausbildungsinstituten und in einer öffentlichen Trainings-Lecture dem Thema zu nähern.

In der Geschichte des Bühnentanzes taucht die Tanzimprovisation erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf. Zunächst als Mittel zur Bewegungsforschung und -findung genutzt, wird sie vor allem durch den amerikanischen Postmodern Dance auch während der Aufführung eingesetzt. Damit bringt sie auch Möglichkeiten völlig neuer choreografischer Konzepte für den Bühnentanz ins Spiel wie z.B. das Zufällige, Transitorische und Flüchtige. Im Gegensatz zur wiederholbaren und festgelegten Choreografie enthält die Tanzimprovisation als spontane Komposition Performance-Charakter, der keine Reproduktion zulässt.

 

Gefördert durch


Logo Wien Kultur